
26.08.2026
Rückblick 2025: die Berliner Erinnerungswoche
Unter dem Motto „80 Jahre Kriegsende – und das Kriegsfolgeschicksal“ fand vom 23. bis 29. August 2025 in Berlin eine Erinnerungswoche statt. Der Film dokumentiert ihre Stationen.
Unter dem Motto „80 Jahre Kriegsende – und das Kriegsfolgeschicksal“ fand vom 23. bis 29. August 2025 in Berlin eine Erinnerungswoche zu Flucht, Vertreibung und Deportation während und nach dem Zweiten Weltkrieg statt.
Der Film dokumentiert die wichtigsten Stationen: den Gedenkakt mit Kranzniederlegung am Theodor-Heuss-Platz und das anschließende Anna-German-Konzert, die Gedenkstunde im Roten Rathaus, die Kranzniederlegung am Berliner Gedenkstein für die Deportierten deutscher Herkunft in der Sowjetunion in Marzahn-Hellersdorf sowie das abschließende Chorkonzert mit geistlichen und weltlichen Werken zu Verlust, Hoffnung, Heimat und Neubeginn. Dazu kamen weitere Kultur- und Fachveranstaltungen sowie Ausstellungen.
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Millionen Menschen, die von Flucht, Vertreibung, Deportation und den langfristigen Kriegsfolgen betroffen waren. Diese Geschichten prägen bis heute die Lebenswirklichkeit vieler Berlinerinnen und Berliner mit familiären Wurzeln in Russland, der Ukraine, Kasachstan, Polen, Rumänien und weiteren Staaten Osteuropas.
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, ihre Nachkommen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirchen, Zivilgesellschaft und Betroffenenverbänden kommen zu Wort. Ihre Erinnerungen zeigen, dass die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft über Generationen hinweg fortwirken.
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