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Kultur- und Erinnerungstage
2026
Porzellanfiguren aus der Sammlung des Bröhan-Museums
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Di, 25.08.2026, 18:00 Uhr

Buchvorstellung: Alexander Pfohl

„Der vielseitige böhmische Künstler Alexander Pfohl – mit den Augen der Enkelin“ Gastvortrag mit Buchpräsentation von Angelika Krombach

Anlässlich der Kultur- und Erinnerungstage 2026 lädt die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung ins Bröhan-Museum zu einem Gastvortrag mit Buchpräsentation ein. Angelika Krombach spricht als Enkelin über Leben und Werk des vielseitigen böhmischen Künstlers Alexander Pfohl, Glasgestalter, Maler und Pädagoge, und verbindet dabei einen persönlichen mit einem fachkundigen Blick.

Der Vortrag zeichnet Pfohls Lebensweg nach: von Haida, dem heutigen Nový Bor, über Schreiberhau, das heutige Szklarska Poręba, bis hin zu seiner Tätigkeit an den Glasfachschulen in Haida und Hadamar. Dabei geht es um die Tradition der Künstlerfamilie Pfohl und um die Bedeutung, die seine Entwürfe und seine Lehrtätigkeit für das moderne nordböhmische Glasdesign haben.

Vorgestellt werden zwei Bücher von Angelika Krombach: die 2025 erschienene Monografie über den Glasgestalter sowie ihr neuester Band über sein malerisches und zeichnerisches Werk. Glasobjekte, Entwürfe, Aquarelle und Gemälde in Auswahl geben einen Überblick über sein gesamtes künstlerisches Schaffen.

Bericht

Ein weiterer Abend der Kultur- und Erinnerungstage 2026 fand im Bröhan-Museum in Charlottenburg statt. Im Mittelpunkt stand der böhmische Künstler Alexander Pfohl, der als Glasgestalter, Maler und Pädagoge wirkte. Seine Enkelin Angelika Krombach führte in einer persönlichen Darstellung durch sein Leben und sein künstlerisches Schaffen, von Haida, dem heutigen Nový Bor, über Schreiberhau bis nach Hadamar.

Dabei wurde deutlich, wie Geschichte von Generation zu Generation weitergetragen wurde: Die Enkelin bewahrte nicht nur das Werk ihres Großvaters, sondern erzählte seine Geschichte weiter und machte sie erfahrbar. Pfohls Lebensweg stand zugleich für die großen Brüche des 20. Jahrhunderts: Seine künstlerische Arbeit entwickelte sich über Jahrzehnte, von der Zeit vor dem Krieg über Krieg und politische Umbrüche bis zum schwierigen Neubeginn nach 1945. Trotz Vertreibung und Verlust wurde Wissen weitergegeben, Neues geschaffen und kulturelle Tradition bewahrt.

Die Begrüßung im Bröhan-Museum übernahm Dr. Anna Grosskopf, stellvertretende Direktorin des Hauses, die auch für einen Austausch zur Verfügung stand. Den Vortrag hielt Angelika Krombach. Das Bröhan-Museum und die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung gestalteten diesen Programmpunkt gemeinsam im Rahmen der Kultur- und Erinnerungstage 2026.

Video

Eindrücke von der Veranstaltung, aufgenommen vor Ort.

Eindrücke aus dem Bröhan-Museum

Beim Abspielen wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Bilder

Standbild aus dem Videobeitrag zur Veranstaltung
Standbild aus dem Videobeitrag zur Veranstaltung

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