
Sa, 22.08.2026, 17:00 Uhr
Eröffnungs-Festival „Gemeinsam stärker“
Auftakt der Kultur- und Erinnerungstage 2026 der Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur“
Das Eröffnungsfestival „Gemeinsam stärker" bildet den Auftakt der Kultur- und Erinnerungstage 2026 der Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene. Die Kultur- und Erinnerungstage 2026 stehen unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur" und rücken die Geschichte, die Kultur und die Lebensleistungen der Deutschen aus Russland, der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie der Vertriebenen als Teil Berlins in den Blick. Sie bieten Raum für Erinnerung, Begegnung und Austausch und stärken damit Demokratie, Respekt und Zusammenhalt. Die Eröffnungsveranstaltung findet in der Urania Berlin statt.
Musik, Gesang, Ballett und Tanz eröffnen den Abend, zu dem Künstlerinnen und Künstler verschiedener Generationen eingeladen sind. Die Begrüßung übernimmt Walter Gauks, Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene. Die Rede zum Auftakt hält Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Durch das Programm führt Daniel Spliethoff, Reporter bei RTL und ntv.
Zum Programm zählen unter anderem der Chor „Heimat" und der Chor „Yanushka", mehrere Berliner Tanzensembles und Tanzstudios sowie klassische Musikbeiträge, etwa Paul Valentin Afonin mit Franz Liszts Konzertstudie Nr. 2 „La leggerezza" und Michael Afonin mit Vittorio Montis „Csárdás". Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) ist mit einer Ausstellung sowie einem Informations- und Bücherstand vertreten. Bei Organisation und Mitgestaltung wirkt der Verein Musik, Treffs und Veranstaltungen e. V. gemeinsam mit allen Teilnehmenden mit.
Programm
- Musikalische Eröffnung
- Begrüßung durch Walter Gauks – Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene
- Rede von Dr. Bernd Fabritius – Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
- Alexandra Kreutz und Andreas Schulz – „Halleluja“
- Paul Valentin Afonin – Franz Liszt: Konzertstudie Nr. 2 „La leggerezza“
- Michael Afonin – Vittorio Monti: „Csárdás“
- Berlin Ballet Company (Lisa Pavlov & Mihael Belilov) – „Tender Eternity“
- Alexander Steinbrecher und Ilya Kurtev – „Schiwago-Melodie“ und „Nessun dorma“
- Chor „Heimat“ – „Wo bist du geblieben“
- Chor „Yanushka“ – „Die kleine Bergkirche“
- Tanzensemble „Regenbogen“ – „Illugai“
- Tanzstudio KOLiBRi Berlin – „Cosmic Children“
- Tanzstudio Danzu – „Prophecy“
- Ilya Kurtev – Aram Chatschaturjan: „Säbeltanz“
- DanceArt Berlin – „Blue Lights“
- Tanzstudio Fantasy – „In the Grip of Fear“
- Tanzensemble „Regenbogen“ – „Michael Jackson Legacy“
- Ausstellungen des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) inklusive Informations- und Bücherstand
- Moderation: Daniel Spliethoff, Reporter bei RTL und ntv
Bericht
Die Kultur- und Erinnerungstage 2026 begannen mit dem Eröffnungsfestival „Gemeinsam stärker" in der Urania Berlin unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur". Der Abend brachte Menschen zusammen, verband Generationen, machte Kultur sichtbar und diente dem gemeinsamen Erinnern. Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, sprach zum Auftakt. Die Moderation des Abends übernahm Daniel Spliethoff.
Es traten auf: Alexandra Kreutz und Andreas Schulz, Paul Valentin Afonin, Michael Afonin, die Berlin Ballet Company mit Lisa Pavlov und Mihael Belilov, Alexander Steinbrecher und Ilya Kurtev, der Chor „Heimat", der Chor „Yanushka", das Tanzensemble „Regenbogen", das Tanzstudio KOLiBRi Berlin, das Tanzstudio Danzu, DanceArt Berlin und das Tanzstudio Fantasy. Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) war mit einer Ausstellung sowie einem Informations- und Bücherstand vertreten. An Organisation und Durchführung wirkten außerdem der Verein Musik, Treffs und Veranstaltungen e. V., das Team der Urania Berlin, beteiligte Firmen und Dienstleister, die Veranstaltungs-, Licht- und Tontechnik sowie die Foto- und Videoteams mit, unterstützt von zahlreichen Ehrenamtlichen.
Unter den Besucherinnen und Besuchern kamen Jung und Alt, unterschiedliche Generationen und Menschen mit verschiedenen Geschichten miteinander ins Gespräch. Erinnerung, ohne Leid gegeneinander auszuspielen, Begegnung, die Bewahrung von Geschichte und Verantwortung für die Zukunft wurden als zentrale Anliegen des Abends festgehalten. Im Anschluss an den Auftakt wurden die Kultur- und Erinnerungstage 2026 fortgesetzt.
Video
Eindrücke von der Veranstaltung, aufgenommen vor Ort.
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