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Kultur- und Erinnerungstage
2026
Tanzgruppe in roten Kleidern führt Auftritt auf Bühne
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Sa, 29.08.2026, 15:00 Uhr

Gedenk- und Begegnungstag

„Demokratie braucht Erinnerungskultur“ ERINNERUNG, HEIMAT UND HOFFNUNG

Der Gedenk- und Begegnungstag in Lichtenrade gehört zu den Kultur- und Erinnerungstagen 2026, die unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur“ stehen; sein eigener Leitgedanke lautet „Erinnerung, Heimat und Hoffnung“. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Erinnerung und Kultur: Themen wie Deportation, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung treffen auf Chorgesang, Solobeiträge, Tanz und Orchestermusik. Auf diese Weise entsteht ein gemeinsamer, generationenübergreifender Ausdruck für Erfahrungen von Verlust, Heimat und Neubeginn.

Getragen wird der Nachmittag von Mitwirkenden aus Berlin, Göttingen und dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR), die gemeinsam ein vielfältiges Programm aus traditionellen Liedern, geistlicher Musik, Filmmusik und modernen Klangwelten gestalten. Dahinter steht der Gedanke, dass Erinnerung im gemeinsamen Erleben lebendig bleibt. Durch das Programm führt Daniel Spliethoff, Reporter bei RTL und ntv.

Eröffnet wird der Nachmittag mit einer Begrüßung durch Walter Gauks, Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene, und einem Grußwort von Matthias Steuckardt, dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat von Tempelhof-Schöneberg. Im musikalischen Teil treten die Solistinnen der St.-Paulus-Kirche Göttingen als Vokalensemble „Edelweiss“ unter Leitung von Svetlana Eberle mit drei Werken auf, dazu der seit 2010 bestehende Chor „Heimat“ unter Leitung von Selma Merker mit Begleitung von Anna Luft. Es folgen die Tanzstudios „Jana Ritter“ und „Fantasy“ sowie der Chor „Yanushka“ unter Leitung von Yana Afonina mit Viktor Warkentin am Bajan.

Das Orchester des Kulturzentrums BKDR unter Leitung von Ewald Oster und Konzertmeister Viktor Bode spielt mit Helena Goldt und Ewald Oster die Stücke „Schön ist die Jugend“, „O Susanna“ und „The Second Waltz“ sowie bekannte Melodien aus beliebten Filmen. Mit Helena Goldt folgen außerdem „Lieblingsmensch“, „O bella ciao“, „Josef“ und „Time to Say Goodbye“; eine Zugabe ist möglich. Begleitet wird der Tag von Ausstellungen und Bücherpräsentationen des BKDR, zum Abschluss ist ein gemeinsamer Ausklang mit Buffet und Tanz vorgesehen.

Programm

Begrüßung durch Walter Gauks – Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene.
Grußwort von Matthias Steuckardt – Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat von Tempelhof-Schöneberg
Vokalensemble „Edelweiss“ – Die Solistinnen der St.-Paulus-Kirche Göttingen unter Leitung von Svetlana Eberle präsentieren drei Werke.
Chor „Heimat“ – Der seit 2010 bestehende Chor unter Leitung von Selma Merker wird begleitet von Anna Luft.
Tanzstudio „Jana Ritter“
Tanzstudio „Fantasy“
Chor „Yanushka“ – Leitung: Yana Afonina, Begleitung: Viktor Warkentin am Bajan
Tanzstudio „Jana Ritter“
Tanzstudio „Fantasy“
Orchester des Kulturzentrums BKDR – Das Orchester des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) wird von Ewald Oster und Konzertmeister Viktor Bode geleitet. Mit Helena Goldt und Ewald Oster: „Schön ist die Jugend“, „O Susanna“ und „The Second Waltz“. Bekannte Melodien aus beliebten Filmen. Mit Helena Goldt: „Lieblingsmensch“, „O bella ciao“, „Josef“ und „Time to Say Goodbye“; eventuell Zugabe.
Gemeinsamer Ausklang mit Buffet und Tanz.
Ausstellungen des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) inkl. Bücherpräsentationen

Bericht

Im Rahmen der Kultur- und Erinnerungstage 2026 wurde unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur“ gezeigt, wie Musik, Tanz, Geschichte und Begegnung Menschen verbinden können.

Bei der Veranstaltung traten das Vokalensemble „Edelweiss“, der Chor „Heimat“, die Tanzstudios „Jana Ritter“ und „Fantasy“ sowie die Vokalgruppe „Yanushka“ auf. Ebenfalls beteiligt war das Orchester des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) mit Ewald Oster, Viktor Bode und Helena Goldt. Das BKDR zeigte zudem eine Ausstellung mit Bücherpräsentation. Gäste nahmen an dem Nachmittag teil.

Genannt wurde die Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, insbesondere mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Matthias Steuckardt und dem Seniorenbereich: In den vergangenen Jahren seien auf dieser Grundlage Begegnungsorte, Beratungsmöglichkeiten und neue Angebote für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene entstanden. Marienfelde wurde dabei als Ort mit besonderer historischer Bedeutung für viele genannt, da zahlreiche Aussiedler und Spätaussiedler über diesen Ort nach Berlin gekommen seien. Den Abschluss bildeten die Worte „Erinnerung bewahren, Begegnung schaffen, Gemeinschaft stärken.“

Video

Eindrücke von der Veranstaltung, aufgenommen vor Ort.

Eindrücke vom Gedenk- und Begegnungstag in Lichtenrade

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