
So, 30.08.2026, 11:00 – 14:00 Uhr
Kulturaustausch auf der Zitadelle Spandau
Spandau feiert kulturelle Vielfalt, Erinnerung und Integration
Auf der Zitadelle Spandau ist ein Kulturaustausch vorgesehen. Mehr als 20.000 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion leben in Spandau, darunter zahlreiche Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene. Die Veranstaltung soll ihre Geschichte und Kultur sichtbar machen, steht Menschen aller Generationen offen und lädt zu einem friedvollen Austausch ein. Damit sollen Begegnung, Integration und der Zusammenhalt in der Spandauer Gesellschaft gefestigt werden.
Organisiert wird der Kulturaustausch von der Berliner Gesellschaft für Förderung interkultureller Bildung und Erziehung (BGFF e.V.). Der Verein setzt sich seit mehr als 20 Jahren für Integration durch Bildung, Sprache und Kultur ein und wurde 2011 mit dem Integrationspreis des Bezirks Spandau ausgezeichnet. Er arbeitet mehrsprachig auf Deutsch, Russisch und Ukrainisch, pflegt langjährige Kontakte in die Community und bindet Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen in seine generationsübergreifende Arbeit ein. Ansprechpartnerin für Anmeldung und organisatorische Fragen ist Olga Delwa von BGFF e.V.
Vorgesehen sind kulturelle Darbietungen in Musik, Tanz und Literatur, die die Traditionen der Community in ihrer Vielfalt zeigen, sowie ein kulinarischer Streifzug durch die russische Küche als Gelegenheit zum gemeinsamen Entdecken und zum persönlichen Austausch. Auch Erinnerungsarbeit gehört zum Programm: Beiträge widmen sich der Geschichte der Deutschen aus Russland, der Spätaussiedler und Vertriebenen und ordnen sie in die Berliner Erinnerungskultur ein.
Der Bezirksbürgermeister von Spandau, Frank Bewig, wird dazu mit den Worten zitiert: „Kultureller Austausch lebt von Begegnung und gegenseitigem Kennenlernen.“
Programm
- Kulturelle Darbietungen Musik, Tanz und Literatur lassen die vielfältigen Traditionen der Community lebendig werden.
- Kulinarische Begegnung Ein kulinarischer Streifzug durch die russische Küche lädt zum gemeinsamen Entdecken und zum persönlichen Austausch ein.
- Erinnerungsarbeit Beiträge greifen die Geschichte der Deutschen aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebenen auf und verankern sie als Teil der Berliner Erinnerungskultur.
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