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Kultur- und Erinnerungstage
2026
Das Deutschlandhaus in der Stresemannstraße, Sitz des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung
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Do, 27.08.2026, 12:30 Uhr

Sonderführungen im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Flucht, Vertreibung, Versöhnung – Einblicke in das Dokumentationszentrum

Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung besteht seit 2021 als Lern- und Erinnerungsort. Es befasst sich mit Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart, wobei der Blick vor allem auf Europa im 20. Jahrhundert gerichtet ist. Als zentraler historischer Bezugspunkt gilt der Zweite Weltkrieg mit seinen Folgen.

Die Sonderführungen im Rahmen der Kultur- und Erinnerungstage 2026 führen durch Teile der Dauerausstellung „Das Jahrhundert der Flucht". Diese befasst sich mit der europäischen Geschichte der Zwangsmigrationen vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart, und die Führungen ordnen Ursachen und Folgen von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration im Europa des 20. Jahrhunderts ein. Ein Schwerpunkt liegt auf der Flucht und Vertreibung von rund 14 Millionen Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit sowie auf der Migration von (Spät-)Aussiedlerinnen und (Spät-)Aussiedlern. Anhand biografischer Geschichten und einzelner Exponate werden historische Zusammenhänge und persönliche Erfahrungen von Heimatverlust, Ankunft und Neubeginn nachvollziehbar.

Dr. Roland Borchers, Direktor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, lädt im Rahmen der Kultur- und Erinnerungstage 2026 unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur" zu den Führungen ein.

Bericht

Im Rahmen der Kultur- und Erinnerungstage 2026 fand ein Besuch im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung statt. Dr. Roland Borchers, Direktor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, ermöglichte die Durchführung der Sonderführungen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung führten durch das Dokumentationszentrum und brachten dabei Fachkenntnis, Offenheit und Engagement ein. Im Anschluss an die Führungen gab es Gelegenheit zu Fragen, Austausch und persönlichen Gesprächen.

Im Rückblick wurde das Dokumentationszentrum als wichtiger Ort der Erinnerung in Berlin beschrieben, dessen Arbeit dazu beitrage, die Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration sichtbar zu machen und Geschichte für kommende Generationen zugänglich zu halten. Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung war Teil der Kultur- und Erinnerungstage 2026.

Video

Eindrücke von der Veranstaltung, aufgenommen vor Ort.

Eindrücke aus dem Dokumentationszentrum

Beim Abspielen wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Bilder

Standbild aus dem Videobeitrag zur Veranstaltung
Standbild aus dem Videobeitrag zur Veranstaltung

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